Auf die Ohren #3

Für diesen Freitag (verflucht, das ist ja schon Morgen!) möchte ich eben auch noch mal schnell einen Veranstaltungstipp in die Runde werfen, um all den jenigen eine Alternative zu bieten, die es vorziehen, nicht den ganzen Abend mit Sacha zu plappern. (Was durchaus sehr unterhaltsam sein kann.)
Das Movie Bielefeld gewährt euch nämlich ab 19:00Uhr Einlass, damit ihr ab 19:45Uhr die Live Auftritte von One Way Ticket, The Art Of Losing und Mr. Anderson genießen könnt. Was der Spaß kostet kann ich euch leider nicht verraten, da sich die Internetauftritte der Bands, als auch die offizielle Movie Seite sehr bedeckt halten, was diese Verantstaltung angeht (potenzieller Insidertip?).
Aber da das Movie für Studentenfreundliche Preise bekannt ist, sollte sich das alles im Rahmen bewegen. In diesem Sinne… rock on!

Lieber Wettergott

Bei unserem letzten Gespräch habe ich dich ja darum gebeten, am heutigen Tag den Bielefelder Westen (insbesondere hier) mit schweren Schneegestöbern zu überschütten. Ich hoffe sehr, dass du meinen Wunsch nicht vergessen hast. Und wenn du, hochverehrter Wettergott, das hier jetzt lesen solltest: Kann losgehen. Wird Zeit. Echt jetzt!

Mit hoffnungsvollen Grüßen,
dein Greebo

Nachtrag: Arschloch!

nachgebloggt

Nach wunderschöner Ankündigung wird es nun Zeit, den ein oder anderen Satz loszuwerden, denn einen so gelungenen Abend wie den gestrigen darf man sicher nicht unkommentiert stehen lassen.
Zu unserem Glück sah es nach Freitag in unseren Köpfen nicht ganz so oder so aus. (Wer übrigens noch nie im Nachtbus zur denkbar ungünstigsten Zeit  eingeschlafen ist, muss das unbedingt mal nachholen.) Nichts stand also unserem Plan A mit dem Plan B im Wege. Die Brackwede T-Shirts haben wir vorsorglich trotzdem zuhause gelassen. Wäre aber auch fast egal gewesen, denn schon beim Betreten des Etablissements wurden wir bereits unter Generalverdacht gestellt, wie wir dann später erfuhren. Zumindest von der ein oder anderen Person.
Das Plan B an sich ist auch schick. Wäre noch schicker, wenn es bei uns in der Nähe wäre. Über die Luft an dem Abend brauch ich wohl nichts mehr sagen. Naja, man kann nicht alles haben.
Die Lesung war übrigens nen Knüller, ich hab mich teilweise bepisst vor Lachen musste des öfteren schmunzeln. Das Buch von Mischa ist mit Sicherheit gut, wenn er nicht gelogen hat, und wirklich die langweiligsten Stellen präsentiert wurden.
Viel toller war aber eigentlich, Mischa mal persönlich die Hand zu drücken. Genauso wie Little-James (nochmal vielen lieben herzlichen Dank für die Geschenke) und @irsign. Der Rouven ist leider irgendwie zu früh weggegangen, naja, das nächste Mal. Sacha hat uns nicht gesehen (mach dir nix draus) und die Flaneure haben uns nicht erkannt, oder wollten es nicht. Kann auch gut sein, dass es daran lag, dass ja nur die Vertretungen da waren.
War schön sich so zu fühlen, als wäre man unter vielen Freunden die man ewig kennt, die einen nur nicht wieder erkennen.

Von Losbuden, Wurstschreiern und Fahrgeschäften, Teil 2

Hallo alle miteinander.

Fühlt euch gegrüßt, geküsst, geschüttelt. Das ganze Wochenende bin ich unterwegs gewesen, nur um euch von dem Event in Brackwede zu berichten.

Es war wieder soweit. Die 963482. 33. Brackweder Glückstalertage brachten die Hauptstraße zum absoluten Stillstand. Da ging ja gar nix mehr. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Was ist denn da los gewesen? Nicht nur, dass die Anzahl der Stände und Buden abgenommen hat, nein auch die Besucherzahlen hielten sich mal ganz diskret niedrig. Und das obwohl das Wetter doch wunderbar mitgespielt hat. Von einigen wenigen Regentropfen am Abend mal abgesehen.

Ist ein Familienfest mit diversen Attraktionen für Jung und Alt etwa nicht mehr aktuell?

Gut, ich gebe zu, meine einzige Intention mich ins Getümmel zu stürzen war ein äußerst bekömmliches Kaltgetränk das aus Hopfen und Gerstenmalz in Verbindung mit Wasser hergestellt wird. Sonst war aber auch nix tolles zu erleben. Keine einzige Losbude weit und breit, kein Wurstschreier, ein einziger großer Skandal!

Verlass war nur auf den Zombiebüffel der schon etwas abgemagert und auch scheinbar etwas gelangweilt über seiner Feuerstelle abhing. Nicht zu vergessen die diversen kariesfördernden Mitbringsel aus Zucker, gern auch in Zucker eingelegt oder mit Zucker überzogen. Für jeden so wie er es am liebsten mag.

Also was bleibt am Ende hängen, was nimmt man mit? Ich möchte euch nicht die neue Werbekapagne der hiesigen evangelischen Kirche vorenthalten:

Gottes Wort

Na, da wollen wir mal nicht stören.

In diesem Sinne,

bis nächstes Jahr.