nachgebloggt

Nach wunderschöner Ankündigung wird es nun Zeit, den ein oder anderen Satz loszuwerden, denn einen so gelungenen Abend wie den gestrigen darf man sicher nicht unkommentiert stehen lassen.
Zu unserem Glück sah es nach Freitag in unseren Köpfen nicht ganz so oder so aus. (Wer übrigens noch nie im Nachtbus zur denkbar ungünstigsten Zeit  eingeschlafen ist, muss das unbedingt mal nachholen.) Nichts stand also unserem Plan A mit dem Plan B im Wege. Die Brackwede T-Shirts haben wir vorsorglich trotzdem zuhause gelassen. Wäre aber auch fast egal gewesen, denn schon beim Betreten des Etablissements wurden wir bereits unter Generalverdacht gestellt, wie wir dann später erfuhren. Zumindest von der ein oder anderen Person.
Das Plan B an sich ist auch schick. Wäre noch schicker, wenn es bei uns in der Nähe wäre. Über die Luft an dem Abend brauch ich wohl nichts mehr sagen. Naja, man kann nicht alles haben.
Die Lesung war übrigens nen Knüller, ich hab mich teilweise bepisst vor Lachen musste des öfteren schmunzeln. Das Buch von Mischa ist mit Sicherheit gut, wenn er nicht gelogen hat, und wirklich die langweiligsten Stellen präsentiert wurden.
Viel toller war aber eigentlich, Mischa mal persönlich die Hand zu drücken. Genauso wie Little-James (nochmal vielen lieben herzlichen Dank für die Geschenke) und @irsign. Der Rouven ist leider irgendwie zu früh weggegangen, naja, das nächste Mal. Sacha hat uns nicht gesehen (mach dir nix draus) und die Flaneure haben uns nicht erkannt, oder wollten es nicht. Kann auch gut sein, dass es daran lag, dass ja nur die Vertretungen da waren.
War schön sich so zu fühlen, als wäre man unter vielen Freunden die man ewig kennt, die einen nur nicht wieder erkennen.

Hier, äh..

Heute ist scheinbar “Tag des Beitrags”, erschienen doch drei (mit diesem hier vier) neue Beiträge in eurem ansonsten so brachliegenden Lieblingsblog (ähem).

Grund genug, uns mit diesem Beitrag ins Wochenende zu verabschieden, denn wenn unsere Pläne nicht ins Wasser fallen, beginnen wir den Abend irgendwo hier gemütlich mit einem Kasten Bier, setzen ihn hier fahrenderweise fort und lassen ihn hier entspannt in einem komatösen Vollrausch ausklingen. Eventuell trifft man uns dann zu fortgeschrittener Stunde noch hier oder hier, ziemlich sicher allerdings hier, von wo aus wir uns wieder hierhin begeben.

Sollte es in unseren Köpfen dann morgen nicht so aussehen wie hier oder hier, werden wir uns ab ca. 20 Uhr hier einfinden, denn der hier stellt seinen neuen Roman vor, und das können wir uns eigentlich nicht entgehen lassen.

Bei so einem vollgestopften Terminplan ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir zwischendurch noch in der Lage sind, Beiträge zu verfassen, eher gering. Und deshalb jetzt und hier von uns an euch: Schönes Wochenende, vielleicht sieht man sich ja mal hier oder da.

Nur mal angenommen

…ihr seid auf eine Party eingeladen, die normalerweise 15,- Eintritt kostet…
…aber Ihr kommt umsonst rein.
…und ihr bekommt alle Getränke für lau.

aber:

Auf dieser Party befinden sich zu 99% Menschen die Ihr nicht mögt – und die auch niemals eure Freunde werden könnten.
Auf dieser Party läuft “Musik”, die ihr abgrundtief hasst, und zwar seitdem ihr denken könnt.

War es falsch, zu gehen?

Nein! Diesmal habe ich mich nicht verkauft. Scheiß auf Freibier. Es gibt auch Feiern, an denen ich nicht teilnehmen möchte. Hätte ich Eintritt bezahlt, ich hätte mein Geld zurück verlangt. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so wenig Spaß auf einer Freibierparty.
An dieser Stelle entschuldige ich mich bei meinen Mitbloggern (die mich ja gewissermaßen zu der Teilnahme an diesem grandiosen Fest gezwungen haben) und wünsche noch einen schönen Abend.

Von Losbuden, Wurstschreiern und Fahrgeschäften, Teil 2

Hallo alle miteinander.

Fühlt euch gegrüßt, geküsst, geschüttelt. Das ganze Wochenende bin ich unterwegs gewesen, nur um euch von dem Event in Brackwede zu berichten.

Es war wieder soweit. Die 963482. 33. Brackweder Glückstalertage brachten die Hauptstraße zum absoluten Stillstand. Da ging ja gar nix mehr. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Was ist denn da los gewesen? Nicht nur, dass die Anzahl der Stände und Buden abgenommen hat, nein auch die Besucherzahlen hielten sich mal ganz diskret niedrig. Und das obwohl das Wetter doch wunderbar mitgespielt hat. Von einigen wenigen Regentropfen am Abend mal abgesehen.

Ist ein Familienfest mit diversen Attraktionen für Jung und Alt etwa nicht mehr aktuell?

Gut, ich gebe zu, meine einzige Intention mich ins Getümmel zu stürzen war ein äußerst bekömmliches Kaltgetränk das aus Hopfen und Gerstenmalz in Verbindung mit Wasser hergestellt wird. Sonst war aber auch nix tolles zu erleben. Keine einzige Losbude weit und breit, kein Wurstschreier, ein einziger großer Skandal!

Verlass war nur auf den Zombiebüffel der schon etwas abgemagert und auch scheinbar etwas gelangweilt über seiner Feuerstelle abhing. Nicht zu vergessen die diversen kariesfördernden Mitbringsel aus Zucker, gern auch in Zucker eingelegt oder mit Zucker überzogen. Für jeden so wie er es am liebsten mag.

Also was bleibt am Ende hängen, was nimmt man mit? Ich möchte euch nicht die neue Werbekapagne der hiesigen evangelischen Kirche vorenthalten:

Gottes Wort

Na, da wollen wir mal nicht stören.

In diesem Sinne,

bis nächstes Jahr.

DAX war wohl nichts

… oder: Auch an beschissenen Abenden kann man viel zu viel Geld ausgeben. Und das tut ganz besonders weh.

Aber fangen wir vorne an. Samstag Abend, Brackwede. Ein gemütlicher Abend mit ein, zwei Sixpacks war geplant, später noch ins Stereo um dort dann den Abend laut aber stimmungsvoll ausklingen zu lassen. Was hatte ich mich gefreut. Leider habe ich die Rechnung ohne einen gewissen Bloggerkollegen gemacht, der sich spontan gegen das Stereo entschied – und für die Bierbörse, wo er sich mit jemandem treffen wollte.

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