Once upon a time in Gadderbaum

Und so geht also ein weiteres Jahr dem Ende entgegen. Zeit, sich mit sozialen Kontakten jeglicher Form zu versammeln, um gemeinsam Glühwein oder heißen Met zu trinken. Zeit für Weihnachtsfeiern. Diese Veranstaltungen werden ja sehr gerne für den Zweck missbraucht, merkwürdig anmutende Bräuche und Sitten zu etablieren, damit auch garantiert jeder seinen Spaß hat. Und so habe ich festestellen müssen, dass meine neuen ballwerfenden Kamaraden es für eine gute Idee halten, zum feuchtfröhlichen Jahresausklang kreative Werke lyrischer Art eigenen Ursprungs vorzutragen. Kurz: Ich sollte ein Gedicht verfassen. Dieses sollte möglichst auch den Stadtteilnamen des Vereins beinhalten. Und da sich auf Gadderbaum ja nichts reimt (außer: Saum, kaum, Schaum, Pflaum, Raum, Zaum, Gaum…) habe ich das Wort kurzerhand in den Titel verfrachtet und mich des angelsächsischen bedient. Da Gott sei Dank niemand aus meiner Mannschaft hier vorbeischaut, kann ich euch natürlich jetzt schon einen exklusiven Blick auf die kreativen Ergüsse meines verwirrten Geistes geben. Viel Spaß damit.
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Mein erstes Mal

Mein Erstes Mal habe ich mir wirklich anders vorgestellt. Oder besser gesagt: Eigentlich hatte ich gar keine Vorstellungen davon. Wie so viele Dinge, die man noch nie zuvor erlebt hat, war der Moment auf einmal gekommen.
Natürlich wurde mir schon von Freunden darüber berichtet, und bei jedem war es irgendwie immer anders. Im Fernsehen kommt das Thema ja auch unentwegt auf. Kein Tag vergeht, an dem man nicht davon hört.
Ich hätte mich also vielleicht sogar darauf vorbereiten können.

Der Abend an sich war auch ganz anders geplant, aber solche Dinge kann man wirklich nicht voraussehen. Zu dem Zeitpunkt ging ich auch nicht davon aus, dass mir das so schnell passieren könnte. Ich hatte einfach keinen Grund dafür, so zu denken…

Dann ging alles schnell. Noch bevor es richtig angefangen hat, war auch schon alles vorbei. Ich hatte keine Zeit irgendwie zu reagieren. Und die Momente danach waren wie ein Schock. Ok, ich hätte nicht gedacht, dass wir gleich zu dritt sind. Aber da war teilweise auch ein wenig Alkohol im Spiel. Es war nicht meine Schuld, ich konnte nichts dafür. Ich wurde einfach mit reingezogen und konnte nichts machen. So habe ich mir das wirklich nicht vorgestellt. Körperlichen Schaden hat Gott sei Dank niemand davon getragen; hätte bei dieser Aktion aber auch leicht passieren können…

Dieses Erlebnis hat mir auf jeden Fall in gewisser Weise die Augen geöffnet…

Vielleicht lasse ich einfach ein Paar Bilder sprechen, damit ihr mich besser versteht…

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Aller guten Dinge sind Drei #2

Wie man sich Billy Talent doch angucken kann:

- Einfach nur am Rande wahrnehmen, dass die Gruppe den Tour-Auftakt in Bielefeld hat.
- Absolut nicht vornehmen, sich das Konzert anzuschauen.
- Einfach ‘ne dreiviertel Stunde vor offiziellem Einlass gefragt werden, ob man die Schweinegrippenkarte von jemand anderem haben möchte…

Unabhängig davon war das Konzert wirklich ganz gut, obgleich die Seidenstickerhalle alles andere als gefüllt war. Positiv überraschend war die Komposition des Konzerts, ließ diese doch viele Songs des neuen (mäßigen) Albums vermissen. So bekam das widererwarten doch nicht so junge Publikum viele “Klassiker” zu hören. (Wobei dem Autor dieser Zeilen die zeitliche Platzierung von “River Below” etwas verunglückt erschien.)
Einen Reinhörbefehl gibt es allerdings für beide Vorbands. Die ebenfalls kanadischen Cancer Bats und Silverstein haben ihre Sache mehr als gut gemacht und gehören entsprechend gewürdigt.
Bleibt zu hoffen, dass die Akustik in anderen Hallen mehr nach vorne geht, und einfach und allein der Seidenstickerhalle zuzurechnen ist.
Warten wir also gespannt auf Billy Talent 4…

Frauen sind wie Computer

Irgendwann kriegt man seinen ersten Computer. Man freut sich, ist begeistert. Probiert viel aus und lernt nach und nach damit umzugehen. Man entdeckt immer neue Möglichkeiten. Mit der Zeit hat man ihn sich so eingerichtet wie es am besten ist. Man ist zufrieden. Dann installiert man immer mehr Programme und der Rechner fängt an langsam zu werden. Er wird zugemüllt. Und dann ist man auf einmal nicht mehr zufrieden, wünscht sich einen neuen. Einen besseren. Dann hat man die Möglichkeit, ihn aufzuräumen, oder neuzuinstallieren. Aber es wird nicht wieder so, wie am Anfang.

Und dann geht der alte Rechner irgendwann kaputt, nichts geht mehr. Man braucht einen neuen. In dieser Zeit hat man dann vielleicht einen Rechner auf Arbeit, den man unter Umständen privat nutzen kann. Oder man geht ins Internetcafé, aber das ist meist recht teuer… Es soll auch Leute geben, die sich den Rechner eines Freundes ausleihen, oder einfach benutzen…

Aber eigentlich hilft das alles nicht, und man braucht einen neuen Computer. Man schaut sich um, vergleicht. Und dann hat man sich entschieden. Man ist wieder aufgeregt. Man freut sich über den Geruch nagelneuer Elektronik wenn man ihn das erste mal auspackt. Genießt jeden Mausklick. Ist begeistert über die neuen Möglichkeiten. Und dann fängt alles wieder von vorne an… Bis man sich dazu entschieden hat, keinen neuen mehr zu brauchen. Dann ist man mit dem alten glücklich und zufrieden…

Die Jugend von heute..

..geht nicht auf Aktionärsversammlungen. (Auch nicht nach offiziellem Beginn.) Schläft dabei schon gar nicht in der letztem Reihe ein. Beschwert sich nicht über die Anzahl der Vorträge. Fragt nicht dauernd, wann das Buffet endlich eröffnet wird. Bedient sich an selben nicht als gäbe es kein Morgen mehr. Verlangt nicht im Anschluss Werbekullis und / oder Schreibblöcke "die vielleicht über sind".
(Die Jugend von heute hat nicht einmal Aktien…)


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