Revue, passiert, Part III
Globalisierung ist eine feine Sache (für die meisten Menschen). Schon lange vorbei sind die Zeiten, in denen wir zu wilden Wechselkursen beutelweise Peseten aus der Bank schleppten (oder woher auch immer) um den daheimgebliebenen einen, vermeintlich günstigen, "Canal 5" Flakon mitzubringen. Heute kann man einfach mit seinem gesparten Geld in den Flieger steigen und die Euronen direkt auf den Kopf hauen. Man darf seine Lieben auch nur noch mit einer Stange Kippen töten. All dies wird unter anderem durch Globalisierung ermöglicht. An der Platja de Palma sprechen gefühlte 85% der Menschen deutsch, aber das sind entweder Touristen oder Deutsche die dort arbeiten. Das hat einen klitzekleinen Nachteil … Man wird stetig auf deutsch zugesülzt. Ein Ding der Unmöglichkeit ist es, abends ungestört an der Promenade entlangzugehen, um schlußendlich doch wieder im selben Laden zu landen. Denn spätestens nach 20 Minuten Fußweg hat man keine Lust mehr, sich den in Überzahl befindlichen "Club-Promotern" zu wehren, die einen in Ihr Etablissement locken wollen. Dass man auch nicht in Ruhe gelassen wird, wenn man schon deutlich den Weg Richtung Theke eingeschlagen hat, soll an dieser Stelle unerwähnt bleiben.
Ich bin Jacks bis aufs äußerste gereizte Geduld…
3 Kommentare:
Der Torben
Könnten an dieser Stelle nicht alte Slayer, Cannibal Corps und/oder Pantera Shirt für klare Fronten sorgen? Ich werde nie angesprochen :-) Und das bei meinem doch wohl sehr charismatischem Ausehen ;-)
Marschl
Ich glaube, der Trick ist es, nüchtern auszusehen / zu wirken. Das hätte von uns aber niemand hinkriegen können…
Der Torben
Einen Faktor den ich immer wieder vergesse … bin da nicht so wirklich von betroffen ;-)